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 Gewürznelke

Gewürznelke

Syzygium aromaticum

Ebenso wie der Zimt nimmt die Gewürznelke gerade in der Weihnachtszeit eine wichtige Rolle ein. Ihr köstlicher Duft verbreitet sich, wenn sie im Punsch Verwendung finden oder aber in Lebkuchen und anderen Weihnachtsleckereien. Die Gewürznelke war schon Jahrhunderte vor Christi Geburt in China und Indien bekannt und spielte nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilmittel eine große Rolle. Seit dem frühen Mittelalter sind die Gewürznelken auch in Europa bekannt. Lange Zeit hatte Holland das Monopol über dieses Gewürz, welches vorwiegend in Amsterdam und Rotterdam umgeschlagen wurde.
Gewürznelken sind die getrockneten Blüten des Gewürznelkenbaumes, der ursprünglich aus Indonesien, genauer gesagt von den Molukkeninseln stammt. Heute werden diese Bäume im großem Umfang in Ländern wie den Philippinen, Sri Lanka, auf der afrikanischen Insel Pemba, Sansibar, in der Karibik und Madagaskar angebaut, also Inseln oder Küstengebieten, die ein tropisches Seeklima vorzuweisen haben. Die Bäume tragen vom sechsten Jahr an und können bis zum 60. Lebensjahr Blüten hervorbringen. Pro Baum spricht von einer Ertragsmenge von zwei bis vier Kilogramm. Es werden die ungeschlossenen Blüten gepflückt und sie die Farbe von Grün nach Rot annehmen, da sie in dieser Zeit den höchsten Gehalt an würzenden Inhaltsstoffen aufweisen.
Gewürznelken enthalten Eugenol, das Nelkenöl, Eugenolacetat und andere ätherische Öle, Gerbstoffe, Oleanolsäure, Flavonoide, Phenolcarbonsäuren (Antiosidantieren).  Wissenschaftler entdeckten jetzt, dass kaum ein anderes Gewürz derartig zur Stärkung des Immunsystems beiträgt wie die Gewürznelke, durch die Antioxidantien, die in ihr enthalten sind.  Zusätzlich wurde nachgewiesen, dass durch das  Nelkenöl eine keimtötende Wirkung schon nach zwei bis sieben Minuten einsetzt. Durch  ihre verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung sind Gewürznelken zusätzlich auch oft Bestandteil von Magenbitterlikören. Der Gehalt an Gerbstoffen ist für die desinfizierende, örtlich betäubende, krampflöse, schmerzstille und keimtötende Wirkung verantwortlich.
Im Gegensatz zu früheren Zeiten kann man heute Gewürznelken als Gewürz sehr günstig erwerben und diese in die tägliche Ernährung integrieren. Marinaden, Suppen, Saucen, Rotkrautgerichte, aber auch in Glühwein und Früchtepunsch, Süßspeisen, aber auch Kuchen sind nur einige Einsatzgebiete, um von den Vorteilen des Geschmacks, aber auch von den diversen Heilwirkungen zu profitieren.

Beschreibung
Die immergrünen Gewürznelkenbäume können ca. 100 Jahre alt werden und erreichen eine Höhe von 10 bis maximal 20 Metern. Der Stamm ist weitverzweigt und an den Zweigspitzen wachsen die zahlreichen Blütenknospen, die in sogenannten Trugdolden stehen. Die Knospen verfärben sich vom Grün hin zum hellen Rot. Auch an den getrockneten Blüten kann man noch den bis 4 mm dicken und stielartig ausgebildeten Fruchtknoten mit einem kugeligen Köpfchen erkennen mit seinen zipfelig abstehenden Kelchblättern.

Anwendung
* Immunsystem stärkend (wissenschaftlich bewiesen)
* Entzündungen im Nieren-Blasen-Bereich 
* Verbesserung Stoffwechsel von Leberzellen
* Verdauungsstörungen
* Appetitlosigkeit
* Magen-Darm-Beschwerden
* Zahnschmerzen
* Zahnfleischprobleme
* Wassereinlagerungen im Körper
* Verbesserung der Gehirnleistung
* Infektionen im Vaginalbereich
* Entzündungen im  Mund-Rachen-Raum
* Akne (bakteriell bedingt)
* Mundgeruch
* Herpes.

Interessant ist auch, dass Gewürznelken bei einem Eisenüberschuss helfen können. Meist leiden Menschen unter einem Eisenmangel, der vorwiegend durch Eisentabletten oder eisenhaltiger Nahrung bzw. Nahrungsergänzungsmitteln beseitigt werden kann. Probleme gab es aber bisher bei den Menschen, die vom  Eisen zu viel im Körper haben, was genetisch bedingt sein kann, aber auch durch Alkoholmissbrauch oder der Erkrankung an Hämolyse, wo sich die roten Blutkörperchen auflösen, ausgelöst werden kann. Der Eisenüberschuss kann zu schweren Leberschäden, Diabetis, Arthritis und eventuell sogar zum Herzversagen führen, da sich das überschüssige Eisen und Organen, aber auch Gelenken ablagern kann.
(Quelle: Zentrum der Gesundheit)

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